Startseite | Brennholz | Pellets | Holzbriketts | Bilder | Partner | Datenschutz | Kontakt | Impressum
       

Brennholz richtig Lagern:



Wer Brennholz lagert, hat meist das Ziel, das Holz mit Hilfe von Wind und Sonne weiter zu trocknen. Um möglichst schnell und ohne Qualitätsverlust luftgetrocknetes Holz zu bekommen sollte man einige Hinweise für die Lagerung beachten.
Lagern Sie Holz immer gespalten, damit es Ihnen von innen nicht zu faulen anfängt. Bei Längen über 30 cm sollte man vierteln, ansonsten reicht halbieren.
Das Holz bleibt nur trocken, wenn es auf einer befestigten Fläche gestapelt wird. Im Wald, auf der Wiese oder dem Acker sollte es grundsätzlich auf Unterlagen gesetzt werden, sonst ziehen die unteren Reihen Feuchtigkeit. Hierbei kann man z. B. einzelne Brennholzscheite als Querhölzer oder ausreichend dimensionierte Latten benutzen.
Oftmals wird das Holz an Gebäudewänden entlang gesetzt. Um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten, die ein Schimmeln des Holzes verhindert, muss zwischen Holz und Gebäudewand ein Luftspalt von 5 - 10 cm sein.
Es versteht sich von selbst, dass das Holz zum Trocknen vor Niederschlag bzw. allgemein vor Feuchtigkeit geschützt werden muss. Ob nun durch eine Plane, durch Wellbleche oder eine feste Dachkonstruktion, wichtig dabei ist, dass die Abdeckung windfest ist und den Holzstapel von oben schützt. Im Freien gilt es zudem, den Stapel immer mit der schmalen Seite zur Wetterseite hin auszurichten.
Vermeiden Sie, das Holz in komplett geschlossene Räume zu stapeln, wenn es noch feucht ist, sonst kommt es zu Schimmelbefall.
Die Trockenzeit variiert je nach Holzart, Ausgangsfeuchte, Lagerplatz und Länge des Holzes zwischen 6 Monaten und 3 Jahren, wobei bei längerer Lagerung (ab etwa 4 Jahren) der Heizwert des Holzes wieder abnimmt, es setzt die Verrottung ein. Da das Holz über die Stirnflächen Wasser abgibt, trocknen kurze Stücke schneller als lange. Am besten überprüfen Sie die Holzfeuchte mit einem Messgerät. Wichtig ist hierbei der Durchschnittswert der Scheite. Messen Sie also im Kern und an der Oberfläche und je nach Bedarf auch schrittweise dazwischen, um den Mittelwert zu erhalten. Geeignete Geräte finden Sie meist bei Ihrem Brennholzhändler oder Ofenbauer.



Welches Holz kann oder darf man verbrennen?

Nur naturbelassenes Holz ist praktisch frei von Schwefel, Schwermetallen und Halogenen. Durch seine natürliche Zusammensetzung ist es ein besonders umweltverträglicher Energieträger.
Für Heizzwecke ist meist eine langsamere, dafür nachhaltigere Wärmeentwicklung erwünscht, letztlich entscheidet der eingesetzte Anwendungszweck (Ofen) darüber, welche Holzarten sich besser eignen. In modernen Holzvergaserkesseln zur reinen Wärmegewinnung können durch die hochtemperierte Verbrennung alle Brennholzarten ohne Einschränkung optimal genutzt werden.
Für Heizzwecke im offenen Kamin oder Kaminofen eignen sich insbesondere alle Laubharthölzer sehr gut als Energieträger. Laubhartholz brennt langsamer und anhaltender als Nadelholz, es bildet beim Verbrennen jedoch etwas mehr Asche (Wartung). So kommt in größeren Anlagen eher (billiges) Nadelholz zum Einsatz.
Für Küchenöfen ist aber das schneller brennende Nadelholz erwünscht, es eignet es dazu, schnell Wärme zu erzeugen („Hochheizen“ eines kalten Ofens, direktere Regelung der Kochplattentemperatur). Es ist aber langflammiger und braucht daher mehr Flammraum und höhere Sauerstoffzufuhr, damit die reichen Harzanteile verbrennen und der Ofen nicht versottet. Daher sind Küchenöfen meist gänzlich anders konstruiert als Heizöfen.

Bitte denken Sie daran:


Verbrennen Sie niemals Müll sondern nur unbehandeltes Holz, die Umwelt und Ihre Nachbarn danken es Ihnen.



Wichtige Rufnummern


Telefon: 06241 30 99 21 - 5
Fax: 06241 30 99 21 - 6

Handy Herr Düllberg:
0177 52 41 01 4

info@baumschubser-worms.de